Biografie

Biographie
Steckbrief
Geburtstag: 27.08.1970

Haarfarbe
: blond

Augenfarbe
: grün

Größe
: 164 cm

Gewicht
: 57 kg

Körpermaße
: 100-60-88

Konfektion
:

Ausbildung
: Zahnarzt Helferin

Hobbys
: meine Perserkatzen, Playstation, Lesen, PC & Internet, Aktien, Fitness

Lieblings...

   - Filme: Fackeln im Sturm, Green Mile, Forest Gump, Pretty Women
   - Bücher: alles von Sidney Sheldon
   - Sänger: Robbie Williams, Billy Idol, Reamon 
  - Schauspieler: Brad Pitt, Eric Roberts, Brendon Fraser, Anthony Hopkins
  - Tier: Delphin und Katzen
  - Farbe: Rot - Orange
  - Reiseziele: Malediven, Thailand, USA
  - Parfum: Twice von Iceberg. Gibt es leider nicht mehr so oft :o(
  - Essen: Sushi

Lebensmotto
: Gib mir die Gelassenheit Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann. Gib mir die Kraft Dinge zu ändern, die geändert werden müssen, und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

Start der Karriere
: 1994
Karriere
Es war eigentlich nie mein Traum, dass ich in einem Porno mitspiele oder Karriere mache, es war Zufall - wie so vieles im Leben. Alles fing damit an, dass ich nach Beendigung meiner Ausbildung mit dem Tanzen anfing. Eine Freundin fragte mich damals, ob ich nicht Lust hätte Fotos zu machen und in Erotik-Shows aufzutreten. Später bekam ich das Angebot in einen Film mitzuwirken. Drehort sollte die Karibik sein. Das es sich um einen Pornofilm handelt, stellte sich eigentlich erst beim Casting heraus. Ich hatte damals so meine Bedenken, der Produzent versicherte aber, dass es nicht unbedingt nötig sei eine Hardcore-Szene zu drehen. Es bestünde die Möglichkeit ein paar Soft-Szenen zu drehen und diese durch entsprechende Schnitte zu überarbeiten, so dass es Aussehe als würde man... na, ihr wisst schon ;-)

Ich war ziemlich neugierig und ich war schon damals absolut filmverrückt - Sex und Kino, diese Kombination war sehr interessant für mich. Schließlich sagte ich zu und befand mich wenig später unter Sonne, Strand und Palmen. Zum ersten mal bekam ich einen Einblick in solch eine Produktion - ich hatte vorher noch nie etwas damit zu tun gehabt, lediglich ein paar Filme hatte ich schon gesehen.

Am Set herrschte eine gute Stimmung und alle Leute waren super nett. Ich hatte ein paar Tage Zeit mir alles in Ruhe anzusehen und mich mit erfahrenen Darstellern zu unterhalten. Das brachte mich schließlich zu dem Entschluss, in diesem Geschäft zu bleiben. Vor Ort drehte ich meine erste X-Szene.

Diese Erfahrung nahm mir meine restliche Scheu vor diesem Business. Es hat mir großen Spaß gemacht und mich in meiner Entscheidung, weitere Filme zu machen, bestärkt.

Ich arbeitete damals bei verschiedenen Produktionsfirmen in Deutschland. Später wurde mir klar, dass wenn ich Erfolg in diesem Business haben möchte, ich dahin gehen muss, wo der Porno-Film eine größere Akzeptanz hat und zu damaligen Zeiten, qualitativ hochwertiger war. So ging ich nach Amerika. Dort hatte ich eine wirklich tolle Zeit und außerdem die Möglichkeit Kontakte, auch nach Europa, zu knüpfen. Überhaupt konzentrierte ich mich zu dieser Zeit mehr auf internationale Produktionen. Ich bekam somit die Möglichkeit wirklich tolle Filme zu machen. Es war mir sehr wichtig nicht in irgendwelchen Schmuddel-Filmchen mitzuwirken, bei denen wie am Fließband agiert wurde, sondern ich wollte mehr herüber bringen als nur meine Beine breit machen zu müssen. In den USA, Frankreich und insbesondere in Italien bekam ich die Möglichkeit dazu.

In Italien arbeitete ich viel und sehr gerne mit Joe D´Amato zusammen. Joe D´Amato war (ist) einer der besten Regisseure, die ich jemals hatte. Leider ist er dieses Jahr gestorben, was - so denke ich - für die gesamte Porno-Industrie einen riesigen Verlust bedeutet. Weiterhin stand ich bei Mario Saleri in Italien, bei Marc Dorcel in Frankreich, bei John Leslie in den USA ... eigentlich bei fast jedem Top-Regisseur vor der Kamera. Das Geld war dabei eigentlich immer Nebensache. Wichtig war für mich eine Hauptrolle zu spielen und einen guten Film zu machen. Leider sind viele Filme nicht auf dem deutschen Markt erschienen, was ich übrigens sehr schade finde.

"Mata Hari" - für mich einer der besten Filme die ich gedreht habe - ist zum Beispiel in Deutschland erschienen. Die Rolle schien mir in diesem Kostümfilm wie auf den Leib geschrieben. Wirklich sehenswert!!!

Die Arbeit im Ausland machte mich ziemlich schnell erfolgreich. Nach noch nicht mal einem Jahr in diesem Geschäft, wurde ich 1995 in Brüssel mit dem Preis der besten Darstellerin ausgezeichnet, was für mich eine riesengroße Ehre war, verbunden mit dem besonders guten Gefühl, dass meine Leistungen anerkannt wurden.

Diese Auszeichnung spornte mich an, weitere Filme zu drehen und bestätigte mich in meiner früheren Entscheidung international tätig zu werden.

Weitere Auszeichnungen zur besten Darstellerin kamen 1997 wieder in Brüssel und auf der Venus Messe in Berlin dazu. Außerdem war ich - bis auf eines - jedes Jahr in Cannes als beste Darstellerin nominiert. Allein die Tatsache für den Hot d´Or nominiert zu sein, hat mir viel mehr bedeutet, als zu gewinnen. Eine von fünf Frauen zu sein, aus einer so großen Anzahl von Darstellerinnen, war ein riesiger Erfolg für mich.

Ende ´97 bekam ich einen Exklusivvertrag vom Multi Media Verlag - eines der größten und erfolgreichsten Unternehmen in Deutschland - angeboten, den ich schließlich annahm und später verlängerte.

MMV legte größten Wert darauf, dass bei den Dreh´s eine lockere Atmosphäre herrschte, ja ich muss sagen, so ein Dreh konnte meistens sehr witzig sein(!). Die meisten Darsteller, sowie die Produktionsleitung haben eine Menge Humor und sehen das Ganze sehr locker. Denn so macht das Filmen nicht nur Spaß, sondern auch das Resultat wird ein viel Besseres. Entgegen so mancher Vorstellung sind die Leute, die bei einer Produktion mitmachen die normalsten Leute der Welt.

Jedoch sind sich viele Leute im unklaren darüber, wie hart das Geschäft auch sein kann. Disziplin, Selbstbeherrschung, ein gutes Verhältnis zu seinem Körper und zur eigenen Sexualität sind wichtig, sonst schafft man diesen Job nicht.

Ein Drehtag beginnt zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr. Nach dem Duschen und Frühstück, verbringt man ca. 1 Stunde in der Maske. Gegen ca. 10 Uhr beginnt dann normalerweise die erste Szene. Eine Szene dauert zwischen zwei und drei Stunden, je nachdem, ob Spielsequenzen dabei sind. Pro Drehtag stehen ca. zwei X-Szenen und eventuell noch Spielszenen auf dem Drehplan. Zwischendurch werden noch Fotos etc. gemacht, so dass man in den meisten Fällen erst spät in der Nacht ins Bett kommt. Darum kannte man mich auf dem Set eigentlich auch als Morgenmuffel.

Beim Dreh konzentrierte ich mich voll auf meinen Partner, auf die Kamera und versuchte immer mein Bestes zu geben. Ich wollte jedem Betrachter das Gefühl geben, dass ich nur für ihn meinen vollen Einsatz bringe. Vor der Kamera zu agieren gab mir immer einen echten Kick und konnte durchaus auch sehr Erregend sein.

Mit der Verleihung des Venus-Awards 2001 in Berlin, gab ich offiziell meinen Rücktritt aus dem Pornogeschäft bekannt. Seither moderierte ich eine Erotiksendung im Nachtprogramm bei RTL2 und VOX und widme mich ehrgeizig anderen Aufgaben & Herausforderungen im Mainstream -

Bereich. So wirkte ich in einem Video-Clip der Gruppe Scooter und in der sehr erfolgreichen Kino Komödie "Wie die Karnickel" mit.

Privat bin ich ein Mensch der ganz normalen Hobbys nachgeht. Ich lese viel, beschäftige mich ein wenig mit Aktien und kümmere mich um meine beiden schneeweißen Perserkatzen. Außerdem spiele ich unheimlich gerne Playstation oder sitze vor meinem PC und surfe im Internet. Wenn ich mal zu Hause bin möchte ich eigentlich nur entspannen und meinen wohlverdienten Schlaf nachholen - 12 Stunden sind Minimum ;-)